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Ei, Ei, Ei – Die Chose geht weiter

…. und riecht förmlich nach Wahlkampf!

Greift hier der geflügelte Ausdruck: „Manche haben Pech beim Denken“?

Vielleicht ist es auch nur der krampfhafte Versuch, als UWE gegenüber den anderen Fraktionen besser dastehen zu wollen?

Zum Leserbrief von Lo Siegmund, NNP am 15.01.2026 “Anständig müssen nur die anderen sein”: Ich halte nicht viel von Leserbriefen. Doch hier möchte ich es mal mit Lo, dem Mitglied der oben genannten Fraktion halten, der sich so gerne zu Wort meldet mit: „Ich wollte ja eigentlich nichts sagen….“

Auch der ehemalige 1. Beigeordnete hat die Aufforderung von K. Nauheim nicht verstanden. Wie sonst kann man seine „Abtrittsrede“ verstehen? Er ist nicht nur abgetreten, er hat auch zugetreten. Und dabei deutlich zum Ausdruck gebracht und mit der Selbsterkenntnis gestrotzt, er habe immer alles recht getan, viele Andere aber nicht. Nicht im Vorstand, nicht in der Gemeindevertretung, nicht im Miteinander. Und es war, was es sein sollte. Ein Affront gegen die Fraktionen und Persönlichkeiten.

Es soll wohl sehr befreiend sein, ständig hervorzuheben, dass der Ex-Bürgermeister selbst gekündigt bzw. sein Amt niedergelegt hat. Was dazu geführt hat, wird nicht erwähnt. Nämlich interne unablässige Kritik über einen langen Zeitraum, Aufforderung zur Niederlegung des Amtes, Antrag und Beschluss zum Abwahlverfahren etc. Letztlich durch seine Amtsniederlegung hat er dem unsäglichen langen Treiben ein Ende gesetzt und den Weg zu Neuwahlen freigemacht.  Bleibt zu erwähnen, dass die Gemeinde dadurch auch einiges an Kosten eingespart hat.  

Und die Wasserkommission? Ja was ist damit? Sie ist auf Drängen scheinbar maßgeblicher Akteure im Vorstand gegründet worden. Die Erkenntnisse und Ergebnisse daraus halten sich sehr in Grenzen und bringen die Kommission kaum weiter. Hier herrscht Schweigen im Walde. Mal getagt, mal abgesagt, und ein unbedingt gewähltes Mitglied war nur ein einziges Mal anwesend. Ich, selbst Mitglied dieser Kommission, hege Zweifel an der Nützlichkeit und bin gespannt, ob, wann und mit welchem Ergebnis sich die Wasserkommission zurückmelden kann.

Im übrigen sollte man – auch nicht im Wahlkampf – immer alle über einen Kamm scheren.

Evelyn Schütz